heilkräuter rücken hautproblemen auf den leib

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schon im babyalter kann es mit milchschorf anfangen; im kleinkindalter mit neurodermitis; in der pubertät mit akne; im erwachsenenalter mit schuppfenflechte (psoriasis). die palette an hautkrankheiten ist sehr breit, die menge der leidtragenden sehr gross. chronische hautprobleme können die psyche belasten und die lebensqualität stark beeinträchtigen. deshalb ist es verständlich, dass viele, die über monate oder gar jahre von einem hautproblem geplagt werden zu starken medikamenten greifen, selbst wenn diese nur vorübergehend die symptome, aber nicht die ursache beseitigen. die traditionelle chinesische medizin (tcm) unterscheidet fünf elemente: wasser, holz, feuer, erde, metall und ordnet die haut letzterem mit den organen lunge und dickdarm zu. dies erklärt, weshalb die tcm bei der behandlung von hautkrankheiten immer die verdauung miteinbezieht. hautprobleme sind selten 'angeworfen', sondern meistens ausdruck eines inneren ungleichgewichts. nehmen wir das sehr weit verbreitete beispiel akne. sie kommt von 'feuchter-hitze', und wenn die pickel schmerzhaft sind, begleitet von 'blut-stagnation'. die eigentliche ursache liegt in falscher ernährung und einer schlechten verdauung. häufig sind zu starke emotionen beteiligt, die ebenfalls hitze im körper produzieren. und da hitze ihrem physikalischen gesetz zufolge steigt, drückt sich akne besonders in den oberen körperregionen aus. in gravierenden fällen sucht die akne ihren weg auch ins körperinnere und kann auch die unterleibsregionen heimsuchen. die tcm weiss viele hautkrankheit zu erklären und die zusammenhänge aufzuzeigen. in der behandlung wird das schwergewicht auf die kräutertherapie gelegt und ergänzend mit akupunktur gearbeitet. eine für den behandlungerfolg sehr entscheidende bedeutung haben die ernährung und der lebenswandel. viele patienten hören es nicht gerne, wenn sie zitrusfrüchte, milch- und weizenprodukte, scharfe gewürze und speisen, rotes fleisch, süssigkeiten, zucker, alkohol und zigaretten meiden müssen. doch wenn sie verstehen, dass kein lebenslanger, sondern 'nur' ein vorübergehender verzicht von ihnen verlangt wird, bis das körperlicheh klima sich wieder normalisiert hat, erleichtert es ihnen die zusammenarbeit. wenn der erfolg nach einigen wochen entsprechend sichtbar wird, gehen die meisten den 'schadstoffen' freiwillig aus dem weg, weil sie sich in ihrer haut endlich wohlfühlen.