akupunktur und heilkräuter jagen panikstörungen angst ein

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es beginnt, so scheint es, völlig unvermittelt. plötzlich bricht der schweiss aus, das herz beginnt zu rasen, der körper zu zittern, die atmung wird flach, die sinne sind wie benebelt, nichts wirkt mehr real, und alles im körper schreit nach kampf oder flucht! kaum aus der situation, beruhigen sich die nerven wieder und man fragt sich, was das nur war? warum angst und panik in einer völlig alltäglichen situation wie im lift, tram, autoverkehr oder im laden, restaurant? angst- und panikstörungen sind ein phänomen, unter dem immer mehr menschen leiden. im extremfall trauen sich die betroffenen nicht mal mehr aus dem haus und isolieren sich unfreiwillig. viele sehen sich hilflos angesichts dieser unbegreiflichen machtlosigkeit, schämen sich und suchen erst rat, wenn die angst ihr leben bereits gefangen hält. die traditionelle chinesische medizin (tcm) erklärt angst- und panikstörungen als ein ungleichgewicht zwischen den elementen feuer und wasser mit den entsprechenden organen herz und nieren. aufregung verursacht herzklopfen, angst geht an die nieren. die ersten anzeichen machen sich früh bemerkbar. anfänglich nur als leise beklommenheit, die sich zu vager angst und schliesslich zu panikanfällen mit todesangst, dem gefühl zu ersticken, ohnmächtig zu werden, die selbstkontrolle zu verlieren, verrückt zu werden entwickelt. auslöser sind bestimmte situationen, welche die betroffenen automatisch zu meiden beginnen, aber auch ängstliche gedanken, so dass es zur angst vor der angst kommt. die ursachen für die fehlkommunikation zwischen feuer und wasser bzw. herz und nieren sind vielfältiger natur: privater, beruflicher stress, existenzängste, selbstzweifel, trauma, schock, rauschmittel, schilddrüsenfehlfunktion, eisenmangel etc. die tcm kann mit akupunktur und kräutern zwischen den elementen vermitteln und das emotionale wie energetische ungleichgewicht wieder ins lot bringen. die schulmedizin behandelt angst- und panikstörungen mit antidepressiva und beruhigungsmitteln. sie verschaffen in akuten fällen linderung, versprechen aber leider keine dauerhafte lösung. für nachhaltig resultate ist es notwendig, die innere disharmonie an der wurzel zu packen und auszugleichen. nebst einer therapie mit tcm ist es wichtig, stress weitmöglichst abzubauen, sich viel schlaf und ruhe zu gönnen, einen ausgeglichenen lebenswandel anzustreben und vor allem, sich den angstauslösenden situationen immer wieder zu stellen. eine begleitende psychotherapie kann zusätzlich helfen, die ängste zu überwinden. gute unterstützung bieten zudem die emotional freedom technique (eft), eine klopftechnik, sowie autogenes training und meditation. die arbeit an sich selbst ist notwendig und lohnt sich auf jeden fall. denn wer einmal durch das dunkel gegangen ist, wird das licht ganz anders wahrnehmen.